
Andrea Haag: Ich fing an,
Charmed zu schauen, als die Vorschauen liefen.

Lisa M. Goodwin: Ich habe die
Vorschauen gesehen und die erste Folge.

Ilene Ross: Ich habe mich einfach
verliebt. Ich dachte: "Wow, das sind Frauen,

Misty Wolf: die es allen
zeigen."

Andrea Haag: Ich habe nie eine Folge verpasst.
J. D. Casto: Man ist mit
Freunden aus und rast nach Hause: "Ich muss nach Hause, es ist Sonntag, 20 Uhr."

Anderer Fan: Ich liebe es.

Aretha Greatrix: Ich hab es von
Anfang an gesehen und fand es sofort super.

Lisa M. Goodwin: Als sie ihre Kräfte bekamen und sie mit dem magischen Brett spielen. Ich war sofort süchtig.
Andrea Haag: Und die Folgen danach liebte ich einfach wegen des Familienaspekts. Es ist nicht nur eine verrückte Serie über Zauberei. Es geht um eine Familie, die sich mit Zauberei auseinandersetzen muss.
Henry Alonso Myers: Wir haben
versucht, das Menschliche zu zeigen, und deshalb ist die Serie so attraktiv.

James L. Conway: Die Liebe der
drei Schwestern füreinander, und das Liebesleben, das sie führen. Ihr Leben
entwickelt sich weiter, wie im wahren Leben. Familie, Schwesternschaft ...

Brad Kern: ... das Überschreiten
von Grenzen.

Lisa Mikolajczyk: Die
Familiendynamik und wie sehr sich die Figuren lieben, hat großen Einfluss
darauf, wie sehr das Publikum mitfühlt.

Doug E. Jones: Aufgrund dieser
Verbindung als Schwestern, als Familie sind sie in der Lage, ihre Kräfte zu
nutzen und andere zu besiegen.

J. D. Casto: Der Unterschied zu anderen Serien besteht darin, dass die Besetzung hauptsächlich aus Frauen besteht.
Lisa M. Goodwin: Mir gefällt die Tatsache, dass sie Frauen sind und diese Rolle spielen müssen, als starke und dynamische Frauen.
Krista Vernoff: Unserer Kultur
fehlt die Macht der Frauen. Die magische Kraft der Frauen. Aber in dieser
kleinen Serie geht es nur um die Göttin und um Frauenpower.

James Read: Es ist auch sehr
ermutigend für Mädchen und junge Frauen.

Misty Wolf: Ich gehe nicht viel aus und unternehme nicht viel, aber wenn man sieht, dass die drei jeden Tag dem Tod ins Auge blicken, erscheint einem sein Leben nicht mehr so öde.
Krista Vernoff: Davon fühlen sich alle Frauen auf der Welt angesprochen. Und ehrlich gesagt, Männer auf der ganzen Welt auch.
Cameron Litvack: Jeder hat doch
schon mal davon geträumt, übernatürliche Kräfte zu haben.

James Read: Es beinhaltet ein großes Element der Wunscherfüllung. In der Serie kann alles passieren und es passiert auch alles.
Lisa M. Goodwin: Ich habe mir immer gewünscht, eine von ihnen zu sein, wie viele andere Frauen wohl auch. Es wäre toll, einfach mit der Hand etwas bewegen zu können.
Vivian Cepero: Es wäre toll, wenn wir Dinge einfrieren
oder bewegen oder beamen könnten. Wir müssten nicht mehr im Stau stehen.

Brad Kern: Darüber hinaus glaube ich, dass es um den Glauben geht, dass es da draußen mehr gibt, als wir sehen.
Vivian Cepero: Sie bauen irische Folklore und die Ägypter und die Spinnen und Griechen ein.
Andrea Haag: Ich tauche in eine andere Welt ein und denke mir: "Ok, da möchte ich irgendwann leben."
Rose McGowan: Man sieht Mädchen
in Miniröcken mit hohen Absätzen und übernatürlichen Kräften. Es kommt alles
vor.

Henry Alonso Myers: Drei sehr attraktive Frauen, die enge Outfits anhaben, haben sicher auch etwas mit dem Erfolg zu tun.
J. D. Casto: Ja, das ist mir sofort aufgefallen. Ich dachte: "Oh, die sind heiß."
Jeannine Renshaw: Natürlich
möchte jeder diese hinreißenden Frauen sehen, die diese tollen Sachen tragen.

Ilene Ross: Ich liebe ihre Kleidung. Ihre Kleidung ist toll.
Mark Wilding: Und in jeder Staffel trugen die drei jungen Hauptdarstellerinnen immer knappere Outfits.
Ilene Ross: Es geht um alltägliche Dinge.
James L. Conway: Es geht um Liebe, Geschäfte, Arbeit, Freundschaft. Dinge, mit denen man sich jeden Tag auseinandersetzen muss.
Scott Krier: Die Gefühle waren
nicht übernatürlich, sondern ganz real und tiefgründig. Viele machen das durch.

Misty Wolf: Man kann sich mit ihnen identifizieren und sie machen mich stärker. Weil man sich mit ihnen identifizieren kann. Sie sind normale Mädchen.
Vivian Cepero: Da sie es konnten, denkt man: "Ich kann die Arbeit, Schule, Familie, und Beziehung auch bewältigen." Es ist nicht so schwierig. Ich muss nicht jede Woche die Welt retten.
Aretha Greatrix: Charmed war für mich ein Zufluchtsort und ich konnte die reale Welt für eine Weile vergessen.
J. D. Casto: Ich konnte dabei Stress abbauen. In dieser einen Stunde wurde ich einfach nur unterhalten.
Lisa M. Goodwin: Wenn die Serie läuft nervt mich niemand. Das ist ... Es ist mein Zufluchtsort. Es ist ... Ich muss mich nicht mit der Realität auseinandersetzen.
Drew Fuller: Wir wollen die
Leute unterhalten, sie zum Lachen und Weinen bringen. Sie können abschalten und
sich selbst finden.

Ilene Ross: Ich habe es vier Mal am Tag gesehen. Es lief sehr oft. Dabei fühlte ich mich sicher.
Andrea Haag: Es ist für mich ein Zufluchtsort. Es ist eine Fantasie.
J. D. Casto: Es ist etwas, dass alle Altersgruppen sehen können und man kann der Realität entfliehen. Und man denkt nur: "Übernatürlich."
Vivian Cepero: Diese Welt existiert nicht, aber es wäre toll, wenn sie es würde. Es ist einfach toll, sich eine Stunde lang vorzustellen, dass es sie gibt.
Sheryl J. Anderson: Dieses
Gefühl des "Du bist etwas Besonderes" kombiniert mit der Tatsache, dass es
Menschen gibt, die einen über alles lieben. Ein wunderbarer Ort, um das zu
leben, wenigstens eine Stunde pro Woche.


Andrea Haag: Ich investiere viel Zeit darin, ein Fan von Charmed zu sein. Ich habe eine Website und verbringe damit meine meisten Wochenenden.
Aretha Greatrix: Als ich zum ersten Mal nach Websites zu Charmed suchte, fand ich TheCharmedOnes.com.
Misty Wolf: Auf der Website gab es tolle Interviews, so viele Fakten und man bekam so viele Informationen, die man unmöglich alle aufnehmen konnte.
Aretha Greatrix: Wenn man so eine Website ständig besucht, auf der man täglich mit diesen Leuten redet, werden aus ihnen nicht nur Besucher einer Website, sondern Freunde.
Vivian Cepero: Wir haben uns bei allem unterstützt. Bei Schwangerschaften, bei allem, bei Familientragödien. Wir haben uns gegenseitig geholfen.
Misty Wolf: Ich fand zwei oder drei Freunde, mit denen ich regelmäßig rede, und Bekannte, die mir E-Mails schreiben und sagen: "Oh, mein Gott, hast du das schon gehört?" über die Figuren.
Lisa Mikolajczyk: Meine Kinder bekamen Geschenke. Es war wirklich toll. Ich habe da gute Freunde gefunden.
Lisa M. Goodwin: Die Gemeinschaft ist viel größer, als ich gedacht hätte.
Andrea Haag: Es ist eine weltweite Gemeinschaft. Es sind unzählig viele Leute.
Aretha Greatrix: Einige in den USA und Kanada und Südamerika.
Andrea Haag: England, Australien, von Russland.
Aretha Greatrix: Manchmal redet man mit Leuten und fragt: "Wo kommst du her?" Dann nennen sie einen Ort und man denkt: "Wo ist das denn?"
Rose McGowan: Es ist ungeheuer schmeichelhaft und ich finde es toll. Ich bin in Frankreich und Leute sagen: "Charmed."
Holly Marie Combs: Alyssa und
ich reisten in einem Jahr nach England und als uns französische Touristen
jagten, bekamen wir eine Vorstellung davon. "Es hat sich verbreitet."

Rose McGowan: Ich habe mich auf spanisch, bulgarisch, deutsch und französisch, was besonders toll ist, gesehen. Sie sind alle toll. In manchen Sprachen hört es sich einfach besser als in anderen an. Die italienische Stimme klingt wie ich. Das ist interessant, denn es ist dieselbe Person während der gesamten Serie. Sie hat jetzt also auch keine Arbeit mehr.
Andrea Haag: Ich habe eine der
Hosen, die Piper als Superheldin trug.

Lisa M. Goodwin: Die hier hingen in dem Flur, in dem
sich die Tür zum Dachboden befand. Sie hingen also an der Treppe hoch zum
Dachboden.

Andrea Haag: Die meisten Fans
werden das aus den Eröffnungsfolgen kennen. Das Requisit stammt aus der Reise
der Hexen in die Vergangenheit. Sie nennen es Hexenabwehr. Damit wehrt man Hexen
ab.

Lisa M. Goodwin: Das ist ein Bilderrahmen mit dem
kleinen Mädchen. Er stand auf dem Tisch hinter dem Sofa im Wohnzimmer.

Andrea Haag: Zum Set brachte ich
Drehbücher zum Signieren mit und alle Schauspielerinnen und Brad Kern haben
unterschrieben.

Aretha Greatrix: Das ist die letzte Folge von Charmed.
Wes Ramsey hat sie signiert.

Andrea Haag: "Totgesagte leben
länger". Die erste Folge der achten Staffel. Das ist die letzte Staffel und ich
dachte: "Die muss ich haben, bevor sie alle gehen."

Brad Kern: Wir sind hier, weil Fans die Serie weiterhin sehen und wir einen Kern treuer Fans haben, in den USA und auf der ganzen Welt.
Alyssa Milano: Ich liebe die Fans von
Charmed, weil sie es uns nie erlaubt haben, nachlässig zu werden. Ich liebe ihre
Treue und dass sie immer zu uns gehalten haben.

Ilene Ross: Bei der letzen Folge heulte ich wie ein kleines Mädchen.
Misty Wolf: Es war traurig. Wirklich. Es war sehr traurig.
Ilene Ross: Von mir aus hätte die Serie ewig laufen können. In Wiederholungen und auf DVD wird sie das zum Glück auch.
Lisa M. Goodwin: Es ist eine tolle Serie. Es war eine herrliche Serie.
Ilene Ross: Ich bin diesen Mädchen und Brad Kern und Aaron Spelling, der leider nicht mehr unter uns weilt, so dankbar. Vielen Dank. Als sie die Serie geschrieben haben, war das nicht ihre Absicht, aber sie hat mir sehr geholfen.
Brad Kern: Es hat uns wegen der Fans gegeben. Fans schauen Fernsehserien und deshalb laufen sie weiter. Aber Charmed hat alle verschiedenen Sendezeiten und alle Besetzungsänderungen wegen der treuen Fans überlebt. Und ich möchte mich einfach bei den Fans bedanken, dass sie es uns ermöglicht haben, die von uns so geliebte Arbeit zu tun.