Zu etwas besondere berufen

Paul Staheli: Das ist der Vordereingang zum Haus. Unser permanentes Set, in dem sich die letzten acht Jahre alles abgespielt hat. Kommen Sie mal mit.

Diana G. Gallagher: Das Haus ist eine viktorianische Villa in San Francisco. Es ist ein prachtvolles, altes Haus mit viel Charme.

James L. Conway: Es ist wie ihr Zuhause. Man fühlt sich wirklich wohl. Es ist wie ein echtes Haus gebaut.

Andy Reaser: Wenn man reingeht, fühlt man sich wie in einem echten Haus.

Paul Staheli: Hier wird alles ... Ein Großteil der Handlung findet statt, wenn wir im Haus sind. Wir rennen ziemlich oft diese Treppen hoch und runter. Da hier sehr oft Dämonen angreifen, wird das Geländer ziemlich oft abgerissen.

Kaley Cuoco: In jeder Ecke wurde schon mal die Wand eingebrochen. Oder Stühle fliegen rum, oder man sieht einen Feuerball.

Brian Krause: Wir haben eine Standuhr, die fast immer kaputt geht.

James L. Conway: Sie wird einige Male zerstört.

Brad Kern: Die Uhr wurde bis jetzt 30 Mal kaputt gemacht.

Jeannine Renshaw: Die Uhr wurde 20 Mal verbrannt und kommt immer wieder.

Brad Kern: Wir machen immer Witze, dass es irgendwo um die Ecke, einen Uhren-Reparaturladen geben muss.

James L. Conway: Ein wiederkehrender Scherz war, dass, wenn das Haus jetzt zerstört wird, eine der Sachen, die übrig bleibt die Uhr ist. Echte Fans, die die Uhr kennen, werden sie in der letzten Folge bemerken.

E. Duke Vincent: Der viktorianische Stil wurde immer beibehalten. Es sah schon immer so aus.

Paul Staheli: Das Set ist ein viktorianisches Haus, das in San Francisco sein soll, obwohl es in Wirklichkeit auf dem Paramount Gelände steht.

Krista Vernoff: Wenn man sich am Set aufhält fühlt man sich wie in einem echten viktorianischen Haus. Und es hatte keine Decke. Es hängen Lampen herunter, aber es war hinreißend.

James L. Conway: Sehr oft, wenn wir am Set drehten, gingen die Mädchen nicht in den Wohnwagen, sondern saßen auf der Couch oder im Wohnzimmer. Weil sie sich da wohl fühlten.

Rose McGowan: Ich bin für die Frage bekannt, ob ich mich einfach hinsetzen kann. Sogar wenn es eine große Dämonen-Aktion gab. "Kann ich mich jetzt setzen?" Ich durfte nie. Aber manchmal doch, was wunderbar und gemütlich ist.

Paul Staheli: Da hinten, hinter Ihnen, das ist ein sehr berühmter Platz, an dem die erste der drei Zauberhaften gestorben ist. Prue wurde durch die Wand geschleudert, direkt in den Wintergarten da drüben.

Noon Orsatti: Unser erster großer Gag fand im Wintergarten statt.

Paul Staheli: Dies ist der Wintergarten, der helle, große Raum im Haus. Wir haben die Fenster herausgerissen. Die Mädchen werden ständig durch die Fenster geworfen.

Noon Orsatti: Wir hatten den Dämon Balthasar, den wir ... Shannen hat ihn durch eines der großen Fenster geworfen.

Paul Staheli: Durch diese Tür kommen wir in die Küche. Hier wurden viele Zaubertränke gebraut.

Jennifer Rhodes: In vielen Szenen mixe ich Zaubertränke und es knallte öfter mal, was ganz lustig war.

James L. Conway: Die Küche fand ich nicht so toll, man konnte schlecht drehen. Es dauerte viel länger als an den anderen Drehorten.

Noon Orsatti: Ich habe viele Lieblingsplätze im Haus. Neulich bin ich sie alle durchgegangen. Ich bin überall durchgegangen, wo wir große Stunts gedreht haben.

James Read: An das Esszimmer werde ich mich immer erinnern. Ich glaube, da fand die Hochzeit von Leo und Piper statt. Die Trauung wurde von Grandma vorgenommen und es war ... Die Spezialeffekte auf der Bühne waren beeindruckend.

Paul Staheli: Hier auf diesem Tisch haben wir Hochzeiten gefeiert. Auf diesem Tisch hat Piper Wyatt zur Welt gebracht. Am Ende der Halle ist ein Schlafzimmer, das auch als Kinderzimmer für Wyatt und Chris dient. Das war auch Paiges Zimmer. Und Phoebes, als sie noch da gewohnt hat.

James L. Conway: Eine meiner Lieblingsszenen fand in Pipers Zimmer statt. In der letzten Folge reist Holly in der Zeit zurück und sieht, wie ihre Eltern Phoebe zeugen. Und das schockt sie ziemlich. In diesem Zimmer sind viele tolle Sachen passiert.

Andy Reaser: Der Dachboden schreit förmlich nach den Zauberhaften.

E. Duke Vincent: Es ist irgendwie ein Durcheinander, etwas, das man in einem alten viktorianischen Haus finden könnte.

Mark Wilding: Im Dach passiert alles. Hier werden Zaubersprüche gesagt, hierhin kommen die Mädchen, um Antworten zu finden.

Diana G. Gallagher: Alles, was die Familie je an magischen Dingen besessen hat, endet letztendlich auf dem Dachboden.

Doug E. Jones: Hier hat Phoebe in der ersten Folge die Truhe entdeckt und in der Truhe war das Buch der Schatten. Und so haben die Halliwells entdeckt, dass sie Hexen sind. Und dass ihre Vorfahren Hexen waren. Und dass sie magische Kräfte haben.

Paul Staheli: Hier im Dachboden, genau hier, befindet sich normalerweise das Buch der Schatten. Und hier passieren all die aufregenden Sachen.

Brad Kern: Das Buch der Schatten ist ein Vermächtnis der Serie. Darum dreht sich alles. Für mich ist das Buch eine Art Mikrokosmos aller Sets dieser Serie.

Krista Vernoff: Das Buch der Schatten ist zwar hinter Schloss und Riegel, aber dort steckte für mich die gesamte Kraft.

Brian Krause: Das Haus ist einfach ein tolles Set. Wir hatten so viel Bewegungsfreiheit und Platz. Es half uns bei den Szenen, denn man war in einem Haus. Es war wirklich ein Zuhause.

Andy Reaser: Ich war unzählige Male auf diesem Set. An der Rückseite der Küche gibt es eine Öffnung. Wenn man da durchgeht, kommt man in diesen großen offenen Raum. Dann geht man weiter und ist oben. Geht man weiter, ist man auf dem Dachboden. Es ist eher wie eine Ranch, nicht wie ein Haus. Aber es beeindruckt mich immer, dass, jedes Mal, wenn ich die Serie sehe, mein Gehirn alles zusammenfügt und ich das dann vergesse.

Jeannine Renshaw: Das Haus in die Luft zu jagen, war super. Alle waren ziemlich traurig, weil es so endgültig wirkte.

Jon Paré: Es war wie eine Erlösung in den Überresten des zerstörten Hauses zu stehen.
 

James L. Conway: Ich trat einen Schritt zurück und musste mir das erst mal klar machen. Es war eine sehr sentimentale Angelegenheit.

Jon Paré: All die Erinnerungen der vergangenen acht Jahre, wie es war, in diesem Haus zu sein, kamen hoch.

Brian Krause: Das Haus hatte definitiv Charakter. Es hatte ein Eigenleben.

Diana G. Gallagher: Wenn man einmal Teil einer Familie ist, verbindet einen etwas und manchmal ist es mehr, als nur Gefühle. Es sind die verschiedenen Elemente. Es ist das Haus, die Kids, alle sind zusammen aufgewachsen und haben hier gelebt. Ich glaube, das Haus war wirklich sehr wichtig.